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News


F4H5 WashOut Improves Surgical Outcomes in Patients With Silicone Oil Induced Glaucoma

Interview with Prof. Walid Zbiba (Tunisia)

We asked Prof. Walid Zbiba (Head of Ophthalmology at Mohamed Taher Maamouri Hospital, Nabeul, Tunisia and Assoc. Prof. in Ophthalmology at Faculty of Medicine of Tunis, Tunisia) about his experience with our award winning F4H5 WashOut solution. He explains why F4H5 is useful in preventing silicone oil induced glaucoma, especially if silicone removal is done early before structural damage to the trabecular meshwork occurs. Read why and watch how Prof. Zbiba is using it for all patients undergoing silicone oil removal and especially those with persistent silicone oil droplets in the anterior chamber or sticking to the IOL or the retina. Using the Geuder/Fluoron F4H5 WashOut improved his final surgical outcomes mainly in patients with silicone oil induced glaucoma, concluding that F4H5 is simply safe, efficient and easy to use and should be used as standard in every silicone oil removal procedure.

Read the full interview and watch his application video of employing F4H5 in the anterior and posterior chamber: https://www.geuder.de/en/references/interviews/interview-prof-zbiba/

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf die ETB-BISLIFE Hornhaut-Bank in den Niederlanden

Interview mit Antoon van den Bogaerdt

Während Hornhaut-Transplantationen in der Corona-Krise nach wie vor als elektive Operationen angesehen werden, hat sich die Warteliste betroffener Patienten nicht nur in den Niederlanden verdoppelt. Nachdem nur dringende Fälle wie Perforationen und bullöse Keratopathien aktuell behandelt werden, müssen sichere Verfahren zum Testen von Spendern und Empfängern etabliert werden, um den wachsenden Versorgungsrückstand anderer Fälle wie die Fuchs’sche Endotheldystrophie (FED) zu reduzieren. Es gibt Wege zur Wiederaufnahme von DMEK und anderen „elektiven“ cornealen Transplantationstechniken. Erfahren Sie vom Leiter der ETB-BISLIFE Hornhaut-Bank mehr über den niederländischen Weg:

https://www.geuder.de/referenzen/interviews/interview-etb-bislife/

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf Hornhaut-Transplantationen in Deutschland

Interview mit Martin Börgel (DGFG) und Dr. Silke Wahl (KK Saar)

Im Vergleich zur Situation in den U.S.A. und Italien, wo die Anzahl an Hornhaut-Transplantationen auf 5-10% gefallen ist, führt Deutschland immer noch etwa 50% solcher Transplantationen durch. Das bedeutet aber auch, dass 50% der Transplantate wegen ihrer begrenzten Lagerzeit verloren gehen, was dieselben ethischen Fragen wie in den U.S.A. und Italien aufwirft, wie wir eine Verschwendung von Transplantaten vor den Spendern und ihren Familien rechtfertigen können?

Die Verschwendung ist noch weniger nachvollziehbar, wenn wir bedenken, dass Krankenhäuser in Deutschland nicht überlastet sind und Spender sowie deren Umfeld einem gründlichen Screening auf COVID-19 unterzogen werden, das alle verdächtigen Spender ausmustert. Da es zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Hinweise darauf gibt, dass SARS-CoV-2 durch Gewebetransplantation übertragen werden kann und Tests nicht für die post-mortem Anwendung bei Spendern validiert sind, bleiben alle Vorsichtsmaßnahmen in Kraft.

Der limitierende Faktor sind aber nicht die durch Screenings oder andere Vorsichtsmaßnahmen ausgemusterten Hornhaut-Spenden, sondern die angeordnete Reduzierung von aufschiebbaren OPs. Einige der Patienten, die ein Hornhaut-Transplantat benötigen, mögen jetzt noch elektiv sein, aber sie „werden in eine paar Wochen oder Monaten zu dringenden Fällen“ wie Martin Börgel (DGFG) feststellt. Das wird die Wartezeiten für Patienten, aber auch den organisatorischen Aufwand im Sommer und Herbst erhöhen.

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf Hornhaut-Transplantationen in Italien

Interview mit Dr. Diego Ponzin, Medizinischer Direktor FBOV

Fast 90% aller Hornhaut-Transplantationen weltweit wurden abgesagt oder verschoben. Patientenzahlen und Wartezeiten für Operationen stauen sich auf, während zahlreiche Gewebespenden verfallen, weil sie nicht viel länger als einen Monat gelagert werden können. Die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen sind lebenswichtig, aber es müssen bald bessere Lösungen gefunden werden, um den Mangel an Verfügbarkeit und Versorgung zu beheben. Studien schätzen das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 über die Tränenflüssigkeit unterschiedlich ein, aber ein gründliches Screening von Spendern und Empfängern auf COVID-19 sollte ausreichend Gewissheit bieten, um Hornhaut-Transplantationen wieder in der erforderlichen Anzahl durchzuführen.

Das Interview mit Dr. Ponzin, dem medizinischen Direktor der Veneto Eye Bank Foundation in Venedig, Italien, bietet uns die Einsicht eines Experten in die spezifische Situation Italiens, wo derartige Eingriffe fast vollständig zum Erliegen gekommen sind.

Dies ist das zweite Interview einer Interview-Serie mit Hornhautbanken, die in Kooperation mit dem CAKE Magazine entstanden ist.
https://cakemagazine.org/corneal-transplantation-and-covid-19-insights-from-europe/
https://research.fbov.org/

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Die Auswirkungen von COVID-19 auf Hornhaut-Transplantationen in den U.S.A.

Interview mit Monty Montoya, CEO von CorneaGen

Monty Montoya, CEO von CorneaGen (U.S.A.), dem größten Lieferanten von Hornhautgewebe weltweit, spricht über die Auswirkungen von COVID-19 auf Hornhaut-Transplantationen in den U.S.A. Es ist das erste Interview einer Interview-Serie mit Hornhautbanken, die GEUDER zusammen mit dem CAKE Magazine durchgeführt hat.

Nachdem die WHO, CDC (Centers for Disease Control), FDA (Food and Drug Administration), GAEBA (Global Alliance of Eye Bank Associations) und EEBA (European Eye Bank Association) Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf COVID-19 herausgegeben haben, wollten wir wissen, welchen Einfluss diese auf Hornhaut-Transplantationen haben. Erstens weil Hornhaut-Transplantationen das Sehvermögen blinder Patienten wiederherstellen können, was von unschätzbarem Wert ist, und zweitens weil chirurgische Instrumente und Techniken für DMEK ein Spezialgebiet der GEUDER AG sind. Wir wollten von führenden Augenbank-Experten erfahren, welchen Effekt die Krise auf aktuelle und zukünftige Keratoplastiken hat und haben wird.

Im folgenden Video teilt Herr Montoya seine Einblicke in Bezug auf

  • die Gewinnung und Lieferung von humanen Corneas und DMEK-Spenderlamellen
  • das Testen von Spendern und Empfängern von Hornhaut-Transplantaten auf COVID-19
  • den Lieferengpass und Wartezeiten für Hornhaut-Transplantationen
  • die mögliche Anpassung des Zellkulturmediums, um in Zukunft eine Gefährdung durch COVID-19 zu verhindern.

Achten Sie auf weitere Videos, die wir zu diesem Thema veröffentlichen werden! Mehr Informationen zu diesem Interview finden Sie auch unter:
www.cakemagazine.org/cornea-transplants-another-covid-19-casualty
www.corneagen.com

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Die Krise ist eine gute Gelegenheit für Wartungen und Reparaturen

Schicken Sie Ihre chirurgischen Instrumente zur Wartung und Reparatur an GEUDER, solange Ihr OP weniger ausgelastet ist.

Die COVID-19-Pandemie führte und führt weiter zu Verschiebungen und Ausfällen vieler oder gar meisten Augen-OPs. Vielerorts wurden ganze medizinische Fachbereiche geschlossen, um Kapazitäten für COVID-19-Erkrankte zu schaffen und medizinische Ressourcen für eine mögliche Zuspitzung der Lage zu schonen.

Die derzeit geringe Auslastung ophthalmo-chirurgischer Versorgungseinrichtungen bietet die Chance, Ihr Instrumentarium zu sichten und durch Wartung und Reparatur zu optimieren. Unsere kompetenten Vertriebsmitarbeiter sowie hochqualifizierten und erfahrenen Mikrochirurgie-Mechaniker unterstützen Sie gerne dabei.

Sie finden weitere Informationen unter www.geuder.de/de/service-support/reparaturen , können den für Sie zuständigen Vertriebsmitarbeiter oder unsere Reparaturabteilung anrufen 06221 / 306-798.

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Transsklerale Fixierung einer dislozierten 3-teiligen IOL

mit Hattenbach-Mikronadel (2 mm) und bimanueller Mikronahttechnik (nach Hattenbach)

Eine dislozierte IOL ist eine herausfordernde Situation für den Chirurgen. Die Repositionierung muss dauerhaft halten, ein gutes visuelles Ergebnis für den Patienten liefern und so atraumatisch wie möglich sein. In diesem Video demonstriert Prof. Hattenbach (Ludwigshafen) eine modifizierte transsklerale Technik, bei der die Nähte und Haptiken innerhalb der Vorderkammer (VK) fixiert werden.

Seine bimanuelle intraokulare Mikronahttechnik ist präzise und weniger traumatisch als andere „closed-eye“-Verfahren. Zwei kleine 21G-Parazentesen reduzieren das Risiko eines induzierten Astigmatismus. Eine ONATEC® 2mm Mikronadel und GEUDER® Hybridinstrumente nach Hattenbach ermöglichen flexible und sichere Manöver innerhalb der VK. Die Fadenpinzette, der Nadelhalter und die Schere von GEUDER® wurden speziell für VK-Mikronahttechniken entwickelt: Die abgewinkelten 25G-Arbeitsenden ermöglichen Mikromanöver wie in der Vitreoretinalchirurgie, während der kurze Griff optimale Ergonomie, Flexibilität und Kontrolle bietet.

ONATEC‘s ONALENE® Monofilament-Polypropylenfaden ist äußerst reißfest und langlebig für dauerhafte Fixierungen.

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COVID-19 Mitteilung vom 24.03.2020

Sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

mit dieser Information möchten wir Ihnen die Gewissheit geben, dass Sie sich auch in unsicheren Zeiten auf uns verlassen können. Die Geuder AG existiert fast so lange wie die Bundesrepublik Deutschland. Wir geben täglich unser Bestes, um Kliniken und Ärzte mit ophthalmo-chirurgischen Präzisionsprodukten zu versorgen und mit geringstmöglichem Schaden durch diese herausfordernde Situation zu kommen. Glücklicherweise exportieren wir in 120 Länder der Welt, was unsere wirtschaftliche Abhängigkeit von einzelnen Ländern und Regionen reduziert.

Wir haben unmittelbar so viele Mitarbeiter wie möglich in ihr Homeoffice verlegt, Reinigungs- und Desinfektionspläne angepasst, Mitarbeiter in der Produktion separiert und in verschiedene Schichten eingeteilt. Pendel- und Geschäftsreisen sowie Kundenbesuche und unnötige Kontakte wurden auf ein Minimum beschränkt.

Selbstverständlich stehen wir unseren Kunden weiterhin zur Verfügung und leisten in dringenden Fällen nach Absprache auch persönliche Unterstützung im OP.

Wir haben unsere Unternehmensziele klar ausgerichtet:

  1. Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter
  2. Sicherstellung der kontinuierlichen Belieferung unserer Kunden und Geschäftspartner
  3. Stärkung der wirtschaftlichen Position unseres Unternehmens

Unsere Anerkennung und Dankbarkeit gebührt dem gesamten medizinischen Personal und den gewaltigen Aufgaben, denen sie sich stellen. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und Freunden.

Mit freundlichen Grüßen,

Volker Geuder (Vorstand)

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Sie erreichen uns wie gewohnt

Für allgemeine Anfragen kontaktieren Sie bitte unsere Zentrale:
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